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Jungtauben: essenziell für die Zukunft

 

 

 

Eigentlich möchte ich jedem empfehlen, für den Rest seines Lebens

– sofern er das bis jetzt noch nicht macht – jeden Morgen zwei Esslöffel Leinsamen zu sich zu nehmen.

Am besten gemahlen und mit etwas Flüssigkeit.

 

Hier das Rezept für meinen täglichen Wunder-Frühstücks-Trank:

2 Esslöffel Leinsamen

1 Esslöffel reines Soja-Eiweiß (z.B. Enercom mit einem idealen Verhältnis an essenziellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst bilden kann)

1 Banane

400 ml Sojamilch „light“ aus dem Kühlschrank.

Nach Belieben: einige Tropfen Limone und einige Blätter Minze frisch aus dem Garten.

Eine Minute mixen und der Trank ist fertig, der darüber hinaus extrem lecker ist.

Leinsamen ist der größte Lieferant der Natur von essenziellen Fettsäuren (Omega-3). Das Mixen ist wichtig, weil dadurch die Samen aufgebrochen werden, sodass sie die essenziellen Omega-3-Fettsäuren freigeben. Macht man das nicht, bildet sich nur an der Außenseite Schleim, und man erhält allein die abführende Wirkung.

Schon die Bezeichnung „essenziell“ macht alle Erklärungen überflüssig.

Kurz zur Auffrischung des Wissens über den Nutzen von Omega-3-Fettsäuren: Beim Menschen schützen sie u.a. Herz und Blutgefäße und beugen Krebs vor.

Bei der Taube interessieren uns die Omega-3-Fettsäuren wegen ihrer großen Rolle bei der Muskelarbeit, dem Vorbeugen und Heilen von Entzündungsprozessen aufgrund von sportlichen Anstrengungen und der Freisetzung von Energie.

 

Ich nehme dazu als Ergänzung immer eine Kapsel „Vitales“ (*), die ich seit mehr als 40 Jahren herstelle. Es ist das menschliche Gegenstück von Winmix für die Taube.

Es ist wichtig, dass sich der Züchter in seiner Haut wohlfühlt. So ist die familiäre Situation von grundlegender Bedeutung. Eine Krankheit des Züchters selbst oder eines seiner Familienmitglieder, eine Ehescheidung, ein Sterbefall, eine Pleite usw., das alles kann einen bedeutenden Einfluss auf die Leistungen  eines Schlages haben.

Ihr habt bereits mehrmals das Wort essenziell gelesen. Für die Jungtauben sind mehrere Dinge essenziell.

Denkt nicht, dass ihr mit ihnen eine einfache Übereinkunft treffen könnt, die darin besteht, dass sie einen schönen Schlag, der richtig ausgerichtet steht, gut belüftet ist, einen durchdachten Lichteinfall und eine ideale Dachbedeckung hat, und dazu teures Qualitätsfutter, die besten Beiprodukte und darüber hinaus eure gesamte Freizeit bekommen und sie als billigerweise zu erwartende Gegenleistung einen ganzen Schrank voller Pokale zusammenfliegen werden.

 

Es gibt eine Reihe essenzieller Dinge, die man absolut nicht versäumen darf. Dazu gehören Regelmäßigkeit vor allem bei der Organisation des eigenen Ablaufs: Mit Futter erscheinen, wenn vom Kirchturm der Stundenschlag ertönt, ist etwas, was sie behalten. Jeder Vogel, der aus dem Ei schlüpft, nimmt das Bild von dem auf,   was in diesem wichtigen Augenblick seine Lebens in seiner unmittelbaren Umgebung zu sehen war. Diesem Wesen, ob es nun ein Mensch, ein Pferd oder eine Taube ist, wird er für den Rest seines  Lebens geneigt sein zu folgen.

Der Nobelpreisgewinner und Ornithologe Konrad Lorenz machte dieses Experiment mit Gänsen.

Wenn sie in Gegenwart eines, sagen wir mal grauhaarigen Mannes von 70 Jahren schlüpfen, werden sie ihm immer folgen, auch wenn sie instinktiv hinter einander herlaufen mit der Muttergans an der Spitze. Wenn der Zeuge der Geburt, also dieser grauhaarige Mann von 70 Jahren vorbeikommt, läuft dieses eine Gänschen hinter ihm her und nicht mehr in der Reihe hinter der Mutter.

Diese Naturerscheinung nennt man „Prägung“.

 

Damit will ich sagen, wie wichtig es ist, mit den Jungtauben taktisch klug umzugehen. Dieser Vorteil, als Erster beim Schlüpfen   einer Jungtaube dabei zu sein, sollte nicht unterschätzt werden. Ad Schaerlaeckens hat darüber schöne Artikel geschrieben, und er kennt etwas von Jungtauben. Das hat er durch seine Ergebnisse bewiesen. Manche Kolumnisten, die jeden Monat einen Beitrag liefern müssen, schreiben über Dinge, von denen sie manchmal begreiflicherweise wenig Ahnung haben – z.B. über Futterergänzungsmittel – dass sie daran wenig glauben, mit anderen Worten, dass sie wertlos sind. Es ist nahezu unerträglich zu lesen, wie viel Unrecht dieser fesselnden aber außerordentlich komplexen Wissenschaft mit Namen „orthomolekuläre Ernährung“ angetan wird.

Dass bestimmte Aromaten die Entwicklung von Bakterien unmöglich machen, weil sie deren Umgebung bioelektronisch verändern, wird von Unwissenden als unbedeutend hingestellt. Erst kürzlich entdeckte die moderne Medizin die Zusammenhänge zwischen der Darmflora und der Psyche, mit anderen Worten die seelische Gesundheit des Menschen.

Die Studie über die essenziellen Öle berichtete jedoch schon vor 50 Jahren über die Einheit und die routinemäßige Stimulation innerhalb der psycho neuroendokrinologischen Immunität durch diese aromatischen Moleküle. Mit anderen Worten: Die Psyche, die Nerven, die Drüsen und das Immunsystem arbeiten als Einheit. Aber darum geht es hier jetzt nicht, darauf kommen wir später noch zurück.

 

Manchen Besitzern von Haustieren gelingt es hervorragend, ihre Tiere als echte Familienmitglieder, aber vor allem zu disziplinierten Freunden zu erziehen, sodass es eine Lust ist, das anzusehen.

Befähigte Züchter wissen genau, wie sie eine Taube ohne Stress fangen und sie nach achtsamer Betrachtung vorsichtig wieder frei lassen können.

Tauben zahm zu machen, heißt nicht, sie Mal für Mal in Aufregung zu versetzen und sie in Staubwolken und umherfliegenden Federn zu überlisten. Manche Züchter haben Chaos und Streitereien bei den Jungtauben gern, aber man darf nicht vergessen, dass die Taube ein Herdentier ist, bei dem Aufmerksamkeit und Respekt vor der Gruppe, dem Schwarm und der Umgebung immer belohnt wird.

Man muss, wie ich früher schon sagte, in den Kopf des Tierchens kriechen und versuchen, seine Welt zu ergründen und vor allem sein Vertrauen zu gewinnen.

Gleichzeitig bildet sich auch der eigene Charakter, das Ego und die Hackordnung, die die direkte Folge der erwachenden Sexualität ist.

Das alles läuft parallel zur biologischen Uhr und zum Klima, wobei die steigende Temperatur und die länger werdenden Tage im Sommer dafür sorgen, dass die Früchte und das Getreide reifen und die Tauben die Möglichkeit haben, für Nachkommen zu sorgen. Mitten im Sommer, wenn von Barcelona geflogen wird, liegen die Felder voller  Getreidekörner, sodass eine Not leidende Taube in der Lage ist, sich den Kropf zu füllen, sei es, um die eigenen verbrauchten Energiespeicher aufzufüllen, oder sei es, um bei der Heimkehr die Nachkommen zu versorgen.

Für genau alle diese komplexen Verbindungen und Beziehungen arbeiten wir mit unserem Comed-Team.

 

Das neue Lysocur Forte (Version 3.0) ist das Ergebnis der beschriebenen fortschreitenden Erkenntnisse. Jungtauben sind argwöhnische Herdentiere.

Wenn sie Wasser mit einem neuen Produkt bekommen, werden sie zunächst darauf achten, wer zuerst trinkt. Wenn diese Taube, die zuerst getrunken hat, das Wasser problemlos akzeptiert, trinken die anderen es auch ohne zu zögern.

Wenn die erste Taube, die getrunken hat, das Wasser stehen lässt, lassen es alle stehen.

(Man kann bei der Einführung eines neuen Produktes immer erst die halbe Dosis geben, damit sie sich an den Geschmack, wie lecker er auch immer ist, gewöhnen.)

 

Es geht uns im Moment natürlich um mehr als Lysocur Forte, das alle essenziellen wasserlöslichen Nährstoffe enthält, die gegen Krankheiten vorbeugen, die die Tauben während der Flüge im Spätsommer bedrohen.

 

Ideal ist es, für einen maximalen Muskelaufbau Lysocur Forte mit Myobol zu kombinieren. So kann man den Jungtauben für die kommenden Preisflüge eine umfassende und vor allem preiswerte Unterstützung bieten.

Es ist perfekt, wenn auch noch Stopmite dazukommt, um das Ungeziefer zu bekämpfen, das die Kondition untergräbt.

 

Wir wollen hier aber auch ehrlich sein. Viele Züchter haben im Juli schon ihr Budget ausgereizt, sodass es für sie von Bedeutung ist, eine bezahlbare Unterstützung für die Jungtauben zu finden und damit auch die Zukunft sichern zu können.

Mit diesem Gedanken hat sich Comed – das immer Spitzenqualität zum richtigen Preis garantiert hat – nun auch dafür stark gemacht, um das für den niedrigst möglichen Preis anbieten zu können.

Wir geben dem Züchter die Chance, seine Jungtauben an den Preisflügen teilnehmen zu lassen und so die ehrlichste und beste Auslese machen zu können.

Das ist nur möglich, wenn man den Jungtauben in ihrem Kampf eine optimale Unterstützung anbietet, ohne dass man andererseits zu tief in seine Tasche greifen muss.

 

Man kann problemlos 2 Monate mit 50 Jungtauben spielen und mit 1 Liter Lysocur Forte auskommen, vorausgesetzt, man gibt 10 ml pro 2 Liter Wasser anstatt 15 ml pro Liter Wasser, womit man eine immer noch mehr als ausreichende Wirkung erzielt.

 

Profitieren Sie darum vom Jungtaubenreisepaket:

 

1 Liter Lysocur Forte + 1 kg Myobol

und dazu 1 kg Stopmite gratis (**)

 

und Sie können für 58 Euro mit 50 Jungtauben 2 Monate lang reisen.

 

Die Jungtauben sind die Zukunft und müssen optimal unterstützt werden, während wir bei Comed dafür sorgen, dass das bezahlbar bleibt.

Wir legen zur Zeit die letzte Hand an eine neue Fabrikationshalle an, in der nach Maß gebaute Produktionsstraßen installiert werden. So können wir auf effiziente Art und Weise produzieren, was den Züchtern zugute kommen wird.

Darüber mehr im folgenden Blog.

 

(*) Vitales für den Züchter kostet 13 Euro für 50 Kapseln.

(**) Die Aktion läuft bis zum 30 September 2019.

 

Jean-Louis Jorissen

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Ketone? Wir haben diesbezüglich allerdings unsere Bedenken…

Kürzlich erschien in der Presse ein aufsehenerregender Bericht über spektakulär gesteigerte sportliche Leistungen durch den Gebrauch von zugelassenen Ketonen.

Mir wurde sofort die Frage gestellt, ob der Gebrauch auch sinnvoll wäre, um damit die Flugleistungen von Reisetauben zu steigern.

 

Hier ist meine Analyse:

 

Ketone sind erstaunlich wirksame Ergänzungsmittel für Spitzensportler, die sehr schwere Leistungen erbringen müssen (bis 15% mehr Leistungsfähigkeit!). Es handelt sich hier um BHB (Beta Hydroxybutyrat), einen körpereigenen energetischen Notbrennstoff vor allem für das Gehirn (laut der Liste der verbotenen Produkte kein Doping), den Menschen aus Fetten erzeugen, wenn ihnen extreme Leistungen abverlangt werden und/oder wenn sie enormen Hunger leiden, während die Kohlenhydrate (Glykogen) vollständig verbraucht sind.

Das betreffende Produkt heißt HVMN und ist nur in den USA erhältlich.

Der Hersteller war so schlau, diesen Stoff patentieren zu lassen und hat deshalb den Alleinverkauf.

Es soll allerdings Vertriebskanäle nach Europa geben.

https://hvmn.com/blog/exogenous-ketones/beta-hydroxybutyrate-or-bhb-all-you-need-to-know

In der Praxis sind sie für Sportarten geeignet, die den Körper stark belasten (Radrennfahrer) und müssen im Idealfall mit besonderen Diäten (Hunger) kombiniert werden. Der Gebrauch „soll“ auf lange Sicht möglicherweise allerlei positive Eigenschaften haben, aber flämische Professoren bezweifeln das.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5902005/

Wir fragen uns, ob die Haltung der WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur) in dieser Sache nicht doppelsinnig ist.

Es handelt sich zwar um einen körpereigenen Nährstoff, der in extremen Situationen gebildet wird, aber wo ist der Unterschied zu dem verbotenen Blutdoping, bei dem man sich mit eigenen roten Blutkörperchen angereichertes (z.B. durch den Aufenthalt in extrem großer Höhe) eigenes Blut einspritzt?

In der wissenschaftlichen Literatur haben wir keine einzige grundlegende Untersuchung über die Bildung von Ketonen bei erschöpften Vögeln finden können und schon gar nicht über mögliche Wirkungen auf die Flugleistungen bei Brieftauben.

Beim Menschen beginnen Ketone 20 Minuten nach der Einnahme zu wirken. Sie müssen drei Mal täglich eingenommen werden, weil sie schnell verbraucht werden. Nehmen wir einmal an, dass sie doch bei Tauben wirken sollten, dann kann das nicht während der Preisflüge sein, und sie können nur wenig zur Steigerung von Leistungen beitragen, die mehrere Stunden bis Tage nach der Einnahme stattfinden.

Was sollten die 15% zusätzlicher Energie aus Ketonen (eine Art Kohlenhydrat), die aus Fett erzeugt wurden, noch nützen, wenn die Taube fähig ist, 342% mehr Energie aus Fett als aus Kohlenhydraten  zu erzeugen, ohne dass sie sich dafür in einem extremen Hungermodus befinden muss? (Siehe Abbildung 2)

Die Taube lädt auf eine in der Natur einmalige und einfache Art und Weise ihre Energiebatterien mit ATP (Adenosintriphosphat) auf.  Das geschieht außerordentlich effizient über den Zuckerstoffwechsel, den Fettstoffwechsel und den Eiweißstoffwechsel. Tauben haben zwei Arten von Muskeln, nämlich rote für Ausdauerbelastungen und weiße für kurze und schnelle Anstrengungen. Zusätzlich ziehen sie für die Reflexe extrem schnell ATP aus dem in den weißen Muskeln vorhandenen Kreatinphosphat (maximal 10 Sekunden: auffliegen, landen, steuern usw.). Der Nutzeffekt ihrer gesamten Mobilität in Bezug auf ATP-Produktion variiert je nachdem, ob viel (aerob) oder wenig (anaerob) Sauerstoff zur Verfügung steht.

Die Taube kann alle diese Energiequellen (deren Wert meist auf der Verpackung in Kalorien angegeben wird) auch sehr schnell untereinander austauschen, um jederzeit das Endprodukt ATP an ihre Muskelbatterien schicken zu können.

Vergessen wir zum Schluss auch nicht, das Ketone wie die meisten Buttersäurederivate einen abscheulichen Geschmack haben…

 

Schlussfolgerung

Comed behält diese Entwicklungen für Sie genau im Auge.

Lassen Sie sich nicht von allen möglichen Hypes mitreißen.

Comed befasst sich wie keine andere Firma auf dem Taubensektor ständig mit der Gesundheit der Tauben und der Optimierung ihrer Leistungen.

Comed-Produkte gibt man während der Saison

  1. wegen ihrer günstigen Wirkung auf das Immunsystem und das Abwehrvermögen und weil sie so so eine Rolle bei der Vorbeugung gegen Krankheiten spielen, deren Risiko während der Reisesaison erhöht ist.

Diese Risiken sind:

  • Stress im Korb,
  • Stress infolge von Witwerschaft,
  • Stress infolge von Spiel nach der Naturmethode,
  • angereichertes Futter, ohne das man aber im Kampf um die Preise chancenlos ist.

Es betrifft hier zusätzliches Eiweiß und zusätzliches Kalzium und das sowohl während der Zucht als auch während der Reise.

  1. wegen des Aufbaus von Kraft, die nötig ist, um Leistungen zu erzielen, die basieren auf
  • dem Drang (Trieb) und
  • der zur Verfügung stehenden Energie.

Die Comed-Produkte, die auf Basis dieser Kriterien entwickelt wurden, sind Compound, Myobol, Load Caps und Load Pull, Tempo 60, Roni, Hemoglobal, Stopmite und Lysocur Forte.

Sie haben direkt oder indirekt einen Einfluss auf diese biochemischen und physiologischen Prozesse.

Das ist auch der Grund, warum die Verbraucher von Comed-Produkten  schon nach wenigen Tagen eine Wirkung merken.

Comedol und Curol: Lieferanten von ATP vor allem für die roten Muskeln.

Load Caps und Load Pull: zusätzlich ATP für größere Entfernungen.

In den Körnern sind Kohlenhydrate (Stärke) in großer Menge enthalten, sodass sie nicht zusätzlich hinzugefügt werden müssen.

Myobol bei schweren Flügen in Kombination mit Hydracom Recup und -Amino, um die Muskeln wieder rund zu bekommen.

Compound gegen Erschöpfung (Krebs-Zyklus).

Tempo 60 für Fluglust (Drang)

Roni zur Neutralisierung des Verlustes der schützenden Säure aufgrund von angereichertem Futter.

Hemoglobal enthält Eisen zur Bildung von Hämoglobin, das für die Sauerstoffaufnahme wichtig ist.

Stopmite gegen Parasiten, die Blutarmut verursachen, wodurch die Sauerstoffaufnahme verringert wird.

 

Profitieren Sie auch von den Reisepaketen, die jetzt im Angebot sind.

RACK PACK  YOUNG PIGEONS (*)

 

Lysocur Forte 1 l + Myobol 1 kg + Clean Oral 500 ml gratis

 

RACK PACK  CLASSIC (**)

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Viel glück

Jean-Louis Jorissen
Apotheker

 

Ketone Wissenschaft

 

Für interessierte Züchter geben wir untenstehend eine kurze wissenschaftliche Analyse.

 

Praktisch gesehen sind zusätzliche Ketone nur sinnvoll bei der Energiefreistellung aus Zucker in den weißen Muskeln, also vor allem bei Säugetieren.

Vögel haben eine Sonderstellung, weil sie darüber hinaus auch über rote Muskeln verfügen, die Energie aus Fett gewinnen. Dadurch können enorme Flugleistungen abgerufen werden, die mit denen von Säugetieren nicht vergleichbar sind.

Bei der Taube sind diese zwei Sorten von Muskeln kombiniert. Die weißen Muskeln liegen an der Oberfläche und die roten Muskeln am Knochen. Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß sind die Brennstoffe, die die Taube nutzen kann. Sie machen über den Stoffwechsel (Krebs-Zyklus) problemlos ATP frei, das gespeichert wird (ATP-Batterie), um das Zusammenziehen der Muskeln möglich zu machen.

Der Brustmuskel der Taube besteht hauptsächlich aus roten Muskeln,  der große Mengen an Energie aus Lipiden (Fett) verarbeitet. In diesem Muskel werden pro Einheit Fett (Mol) 130 Einheiten ATP für die Energiebatterie freigesetzt.

Die weißen Muskeln beziehen genügend Energie aus Kohlenhydraten, nämlich nur 38 ATP. Es gibt auch eine Umwandlung aus Kohlenhydraten, die nur sehr wenig (2 Einheiten ATP, siehe Abb. 1) liefert, dafür allerdings besonders schnell und für kurze Dauer wie zum Beispiel beim Auffliegen und Landen.

Alles wird darüber hinaus stark davon beeinflusst, ob viel oder wenig Sauerstoff vorhanden ist (siehe untenstehende Darstellung).

 

 

Darüber hat Comed bereits vor Jahren viele Artikel veröffentlicht (siehe u.a. Broschüre, Seite 31 und folgende):

https://comed.be/wp-content/uploads/2016/11/Brochure-duif-3.2.pdf)

Diese englischsprachige Darstellung hat Comed zum ersten Mal anlässlich meines Besuchs in Taiwan vor mehr als 10 Jahren erstellt.

 

 

Darstellung der verschiedenen Energiesysteme je nach Art der Muskeln und der Art des Brennstoffs und der Verfügbarkeit von viel oder wenig Sauerstoff (Abb. 2 und 3)

 

 

Auf dieser Grafik sieht man bei Punkt 2 die Bedeutung von Ölen und Fetten als Brennstoff, wenn viel Sauerstoff vorhanden ist mit einem hervorragenden Nutzeffekt von 130 Einheiten ATP gegenüber nur 34 Einheiten ATP bei Verbrennung von Kohlenhydraten.

Unter Punkt 3 sieht man die Produktion von Ammoniak aus der Verbrennung von Eiweiß (totale Beanspruchung der Muskelmasse beim Auffliegen in Notfällen), was durch den Gebrauch von Roni neutralisiert werden kann.

 

 

Es sieht kompliziert aus, aber es läuft darauf hinaus, dass eine Taube ihr Leistungsvermögen hauptsächlich aus Fett bezieht und viel weniger aus Kohlenhydraten.

Aus diesem Grund fressen sie auch gern Körner, angesichts dessen, dass darin relativ viel Fett enthalten ist.

 

 

In der ersten Phase des Fluges wird die Energieerzeugung aus Kohlenhydraten eine Rolle spielen, während die Heimkehr nach einem schweren Flug einzig und allein auf Basis von Fett geschieht.

Die Kohlenhydrate werden gespart, um mit den weißen Muskeln steuern, landen und auffliegen zu können.

 

 

Es liegt auch an der Unterschiedlichkeit im Aufbau dieses komplexen Muskelapparates bei der einzelnen Taube, dass wir sie als speziell geeignet für die Große Weitstrecke oder für die Kurzstrecke beurteilen.

 

 

 

 

 

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Vom „Stein der Weisen“ zu – Myobol

Der Mensch ist immer auf der Suche nach Einblick in das Wirken der Natur im Allgemeinen und auf die Vorgänge im Körper im Besonderen gewesen. Naturkunde, Religion und Philosophie liefen ursprünglich durcheinander.

 

Alchimisten auf der Suche nach dem „Stein der Weisen“

 

Alchimisten trachteten schon sehr früh (im Alten Ägypten, in China und auch noch die Griechen im klassischen Altertum) danach, eine Substanz zu finden, die aus unedlen Metallen edle Metalle wie Gold und Silber macht, den sogenannten „Stein der Weisen“, womit sie die Schöpfung der Materie ergründen wollten.

Ihre Grundprinzipien waren auf der Smaragd-Tafel von Hermes Trismegistos eingemeißelt: „Wie oben, so unten“ (Das Sonnensystem kennt keine irdische Orientierung). „Alles in dem Einen und das Eine in Allem, so kann sich das Wunder vollziehen.“ Damit meinten sie, dass der Mikrokosmos und der Makrokosmos miteinander verwoben waren.

 

Smaragd-Tafel von Hermes Trismegistos

 

Sie waren die Vorläufer der modernen Chemie. Dank der Entdeckungen von u.a. Newton (Schwerkraft), Einstein (Raumzeit) und Max Planck (Quantentheorie) konnte Stephen Hawking mit seinem Buch „Der große Entwurf“ das Wirken des Kosmos‘ und viele Träume der Alchimisten entschlüüseln. Durch diese großen Wissenschaftler verstehen wir schon etwas mehr von der ehrfurchtgebietenden Welt, in der wir leben.

 

Ein kleiner Teil davon, die Physiologie (Biologie der Funktionen von einem Organismus) arbeitet auf überaus komplexe Art und Weise. Dabei spielen sich wirklich gleichzeitig hunderttausende verschiedener biochemischer Reaktionen ab, die alle miteinander verbunden sind und gemeinsam das Ziel haben, dass dieser Organismus unzählige verschiedene Aufgaben bewältigen kann. Es betrifft unter anderem die Fähigkeit, tausende verschiedene Arten von Nährstoffen in Zeiten der Ruhe oder der Anstrengung, während allen möglichen Bedrohungen und Ängsten oder in welcher Gemütslage auch immer zu verdauen. Manchmal muss dieser Organismus auf Giftstoffe, auf bittere Kälte oder tropische Hitze oder auf plötzliche Infektionen durch arglistige Bakterien, Viren, Schimmelpilze, Parasiten usw. reagieren. Diese komplizierten Systeme sind darüber hinaus typisch für jede Tierart. Alle diese wunderbaren Prozesse wirken in einer großen gemeinsamen Sinfonie zusammen.

 

Seit meiner Studentenzeit fasziniert mich das, und inzwischen habe ich mich fast ein halbes Jahrhundert damit beschäftigt und bin zu der demütigen Erkenntnis gekommen, wie wenig wir wissen und wie viel noch entschlüsselt werden muss.

 

Ich kann aber behaupten, dass wir mit unserem Comed-Forscherteam in Bezug auf Tauben eine Reihe von großen Linien (feststehende wissenschaftliche Schlussfolgerungen) haben entdecken können, wodurch wir ein Vorgehen in der Versorgung anbieten können, das so effizient wie möglich ist.

Die Menge an Versorgungsprodukten, die aktuell in der Welt angeboten werden, ist fast nicht mehr zu übersehen, und der Züchter verzweifelt oft bei der Suche nach dem Besten.

 

Früher gab es höchstens ein Dutzend wichtiger Marken, die vor allem Medikamente anboten, die aus der Geflügelindustrie abgeleitet waren. Daneben hatten die auf Taubenfutter spezialisierten Firmen auch die klassischen Beiprodukte wie Weizenkeim- oder Knoblauchöl, Bierhefe, Grit, Apfelessig usw. im Sortiment.

Um ihre Tauben schneller fliegen zu lassen, hatten manche Züchter sogar ihre eigenen Rezepturen mit Naturprodukten (dagegen ist nichts einzuwenden) auf der Suche nach der magischen Formel wie im Altertum die Alchimisten in der Hoffnung, dass ein Wunder geschehen würde.

 

Bei Comed haben wir inzwischen viele Jahre an einem System auf Basis von Produkten, die miteinander im Zusammenhang stehen, gearbeitet. Sie führen zu einer Methode, deren Grundbegriffe man sich zu eigen machen muss.

 

Nach einer ausführlichen aber noch nicht vollständig beendeten Testphase für das neue Produkt mit Namen Procalip möchten wir hier einen Überblick geben, wie die Dinge stehen. Die Reaktionen waren derart positiv, dass wir es Interessierten schon in einer Art „Premarket Sales“ (Vorverkauf) unter dem endgültigen Namen Myobol zur Verfügung stellen wollen.

 

Mys = das griechische Wort für Muskel

Bol weist auf Anabolismus hin, als Muskelaufbau.

 

Myobol wurde speziell im Hinblick darauf entwickelt, während der Zucht besonders bei der 3. und 4. Runde den Aufbau der Muskeln bei Elterntieren und Jungen zu fördern, aber mehrere Testschläge stellten fest, dass es weitere Möglichkeiten für den Einsatz gibt.

 

Zunächst eine kleine Auswahl aus den Reaktionen dieser Züchter:

Als ich Gerard um seine Zustimmung bat, seine ausführlichen Erkenntnisse veröffentlichen zu dürfen, nannte er den Test eine Offenbarung.

Es fällt auf, dass sich sowohl die Eltern als auch die Jungen bei der Verabreichung von Procalip hervorragend fühlen. Meiner Meinung nach ein ausgezeichnetes Produkt, das ich in Zukunft gern einsetzen werde.

 

Jungtauben vom Testschlag

Gerard Dekker

Dorpsstraat 660

1566EM Assendelft – Nederland

Mob. 0640 200 130

 

Lesen Sie hier den vollständigen Rapport von Gerard:

Testresultaten Procalip

 

20 Paare brachten 40 Junge.

Vom Schlüpfen bis zum Absetzen 2 Esslöffel pro Kilo Futter gegeben.

Die Tauben haben mehr Vitalität (Fettflecken auf den Schwungfedern). Der Kot ist fester, die Muskeln stärker entwickelt.

Am Anfang fraßen sie es weniger gern, später gab es keine Probleme.

Jef Geerts

OLV Straat 7

3730 Hoeselt

Täglich über das mit Leinöl angefeuchtete Futter gegeben.

Die Jungen wachsen fantastisch auf.

Sie glänzen nur so, prächtiger Kot.

HP Verheij

Roestuin 58

 

Unsere heutige Erkenntnis lautet also:

Myobol ist geeignet, um bei Jungtauben vom Schlüpfen bis zum Ausfliegen mehr Muskelvolumen aufzubauen. Das Produkt riecht angenehm. Die Jungen liegen bis zum Absetzen ruhig in der Nistschale. Das Gefieder entwickelt sich gut und die Produktion von Talg erfolgt optimal. Auch die Elterntiere bilden mehr Muskelmasse, und das Gefieder wird reichlicher. Es ist während der Zucht sehr zu empfehlen und das besonders für Elterntiere und Junge ab der dritten Runde. Es wird empfohlen Myobol in Kombination mit Fertibol zu geben. Damit wird für eine starke Eierschale und kräftigen Knochenbau gesorgt. Aufgrund seiner günstigen Wirkung auf die Entwicklung der Muskeln ist es hervorragend geeignet, um die Tauben auf einen schweren Flug vorzubereiten oder danach für schnellere Erholung zu sorgen.

 

Gebrauch:

30 g (2 Esslöffel) pro kg Futter

 

Zucht

  • vom Schlüpfen bis zum Absetzen der Jungen
  • 3 Tage lang nach einem schweren Flug
  • 3 Tage lang vor dem Einkorben für einen schweren Flug

 

Aufgrund der Begeisterung unserer Testschläge ist Myobol im Vorverkauf für 29 € pro Kilogramm erhältlich.

 

Fragen sie auch nach der neuen Ausgabe der Comed-Broschüre (120 Seiten) mit ergänzenden Berichten über die letzten Erkenntnisse über die COMED METHODE.

 

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El Condor pasa

Die Inkas, die in den Anden im heutigen Peru lebten, zeigten in ihren Bauwerken auf verblüffende Art und Weise, über welches Potenzial an geometrischer Erfindungsgabe der Mensch verfügt. Die enormen Felsblöcke, die in Machu Picchu verbaut wurden, stammten von der anderen Seite des Tales, durch das ein wilder Fluss strömt. Es ist das steilste bewohnte Land der Welt mit dem stärksten Gefälle in einem Hochgebirge.

Machu Pichu

Die haargenau aufeinander passenden Granitblöcke, die bis zu 300 t wiegen und bis zu 5 m hoch sind, wurden nahtlos ineinander gefügt, sodass man kein MaRMachuasiermesser dazwischen bekommt. Dadurch wird der Bau erdbebensicher.

Tatsache, dass bis heute niemand weiß, wie sie genau zu Werke gingen. Meine Faszination stieg immer mehr, und wenn ich an die begrenzten Mittel dachte, die sie zur Verfügung hatten, wurde ich einfach nervös: Sie kannten weder das Rad, noch Eisen, noch eine geschriebene Sprache. Sie hatten höchstens ein Lama als zusätzliche Arbeitskraft. Wenn man so einem Lama eine Last von 50 kg auflegt, sackt es zusammen. Allergrößte komplizierte Bauwerke – obwohl durch Menschenhand errichtet – waren überaus beeindruckend,   wodurch ihnen oft eine göttliche Dimension verliehen wurde.

 

Viele dieser Bauwerke sind verschwunden, weil die spanischen Konquistadoren die riesigen Granitblöcke zu normalen Bausteinen verarbeiteten, mit denen sie vor allem ihre Kirchen bauten. Es ist sonnenklar, dass die Konquistadoren niemals herausfinden konnten, wie die Inkas zu Werke gingen. Sie müssen sich geweigert haben zu erklären, wie sie den rauen Stein bearbeiteten. Es kann einfach nicht sein, dass die Spanier nicht davon Gebrauch gemacht hätten, wenn sie es gewusst hätten. Haben die Inkas ihre geheime Baukunst mit ins Grab genommen?

 

 

Vor allem Lamas und Schafe sind untrennbar mit den Anden verbunden. Der Kondor, der riesige Greifvogel aus der Familie der Geier, gehört ebenfalls seit Tausenden von Jahren dazu. Er hat eine Flügelspannweite von mehr als 3 m, wiegt 15 kg und kann bis zu 10 kg Fleisch auf einmal hinunterschlingen. Er brütet alle zwei Jahre und lebt vor allem von Kadavern, deren Verwesungsgeruch er bis auf 200 km Entfernung riechen kann. Eher ausnahmsweise schlägt er auch mal Schafe.

 

 

Die Inkas der Anden bestritten ihren Lebensunterhalt mit Schafherden. Sie züchteten sie wegen der Wolle, der Milch und des Fleisches. Im letzten Jahrhundert wurden die Hirten immer wütender auf die Kondoren, weil diese, angezogen von den großen Herden, ihre Jungen auch schon mal, aber eher ausnahmsweise, mit einem gestohlenen Lamm versorgten. Obwohl das nur selten vorkam, beschlossen die Schafhirten, die Kondore ohne Pardon alle abzuschießen. Nach einigen Jahrzehnten waren mit den Kondoren auch die Schafe verschwunden. Diese waren nämlich aufgrund von allerlei seltenen Krankheiten so gut wie ausgestorben.

Ziemlich schnell hatte ein findiger Biologe den Zusammenhang herausgefunden. Der Kondor erbeutete immer die schwächeren Schafe aus der Herde. So sorgte er mit für eine starke Rasse mit guten Abwehrkräften gegen Krankheiten. Als der Kondor als Ausmerzer der schwachen Gene ausgeschaltet wurde, konnten sich auch die schwachen Schafe fortpflanzen. Die Folge davon war, dass nach einigen Generationen bei den Schafen alle naselang Krankheiten ausbrachen, gegen die kein Kraut gewachsen war.

Jetzt, da der Kondor wieder ungehindert seiner Natur entsprechend leben darf, hilft er erneut mit, die Gene der schwachen Schafe auszuschalten und so die Population instand zu halten.

Und die Moral dieser Geschichte: Lasst der Natur ihren Lauf. Es ist nicht klug, alles am Leben halten zu wollen.

 

Gib deinen Tauben die besten natürlichen Produkte. Und was ist mit denen, die es damit nicht bringen? Lass sie zurück. Die Schwächlinge und Kränkelnden mitzunehmen, bringt langfristig vielfaches Elend.

Das ist ein kleines Beispiel für das Darwinsche Gesetz: Nur der Stärkste überlebt.

Comed stützt seine Denkweise auf diesen nüchternen Prinzipien und liefert damit eine nicht zu überhörende Botschaft: Die negative Vergangenheit zurücklassen und aufhören mit dem vorbeugenden Verabreichen von Antibiotika, und mit Curol, Winmix, Roni, Stopmite, Clean usw. an einer positiven Zukunft arbeiten.

Sport wird mit gesunden Tieren ausgeübt, nicht mit kranken Tieren.  Das ist doch nur logisch.

 

Ehrlich, der Mensch darf das Tier aus seiner natürlichen Umgebung holen und damit Sport betreiben unter der Voraussetzung, dass er es nicht hoffnungslos krank macht. Selbstverständlich beeinflusst „der Sport“ die Gesundheit von Tieren: Hahnenkämpfe und Stierkämpfe sind extreme Beispiele dafür. Aber auch das Färben von Vögeln und das Auflassen von Tauben bei schlechtem Wetter dienen nicht der Gesundheit der Tiere. Indem er in ihre Lebensweise eingreift, belastet der Mensch ihre Gesundheit.

 

Bereits seit 40 Jahren beschäftigt sich Comed mit diesem Problem. Die Lösung ist die COMED METHODE. (Keine systematische vorbeugende Behandlung mit Antibiotika in der Illusion, dass damit die sportlichen Leistungen dauerhaft verbessert werden können). Ohne Antibiotika mit Curol, Winmix, Roni usw. werden darüber hinaus bessere Ergebnisse erzielt.

 

Die Taubenzüchter sind immer auf der Suche nach einem „starken Produkt“. Dabei wird oft nicht so genau hingesehen. Drei-in-Eins, Vier-in-Eins, fünf Antibiotika-in-eins-Mix waren Beispiele für eine perverse Gewohnheit.

Comed warnt schon seit Jahrzehnten ständig bei Vorträgen und in Prospekten davor.

Wollen wir die Generation mit dem bedenklichen Ruf sein, die die Antibiotika entdeckte, um sie dann innerhalb weniger Jahrzehnte durch völlig sinnlosen und dummen Gebrauch zu verschleudern?

Oder wollen wir die Generation sein, die das Ruder herumriss, die mit Verantwortungsbewusstsein die Gesundheit unserer Kinder in den Vordergrund stellte?

 

Welche Produkte?

Jetzt ist keine andere Wahl mehr möglich.

Keine nostalgische Kräuterweiberheilkunde, die manchmal zu gefährlicher Quacksalberei führt.

Keine vereinfachende Bio-Annäherung. Es muss eine ausreichende Wirkung geben mit hochtechnologischer orthomolekularer Fütterung und wissenschaftlich untermauerte Aromatherapie.

Tiere, die damit nicht überleben können, lassen wir zurück.

„Nur der Stärkste überlebt“ in der Nachfolge von Charles Darwin.

Wir müssen sowieso auslesen, denn aus praktischen Gründen kann man, wenn man Sport- und Hobby-Tiere hält, nicht alles behalten, was man züchtet.

 

Comed ist ein ausgeprägt forschendes Laboratorium. Alle Formeln werden ständig verfeinert, oftmals ohne dass es groß bekannt gemacht wird. Willem de Bruijn war vor mehr als 10 Jahren einer derjenigen, die früh eine Entscheidung getroffen haben. Als Mediziner (Zahnarzt) hatte er sich jahrelang mit irrwitzigem Antibiotikagebrauch herumgeschlagen. Sein neuer Weg führte zu schwindelerregenden Ergebnissen.

 

Comed-Produkte geben einem Tier das Minimum an medizinischer Unterstützung, die es braucht, wenn man es aus seiner natürlichen Umgebung holt und dadurch mit allen möglichen gesundheitlichen Folgen belastet.

Das Ende der therapeutischen Hartnäckigkeit ist in Sicht. Oft werden unwahrscheinliche Behandlungen angewandt, Antibiotikacocktails, bei denen man sich die Frage stellen muss, wie die armen Tiere noch Leistungen bringen konnten, obwohl sie fast mit Antibiotika vergiftet worden waren. Das führte in der Taubensportwelt zu Aufruhr.

Das Ergebnis mit der COMED METHODE: Nicht einfach genauso gut sondern deutlich besser ohne Antibiotika.

Befolge der COMED METHODE oder gerate hoffnungslos ins Hintertreffen!!!

 

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*Rabatt gilt für alle Formate

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Die Winterzucht

 

Nichts ist ärgerlicher, als wenn ein befreundeter Sportfreund mit Nachkommen Ihrer Tauben auf seinem Schlag besser spielt als Sie selbst auf Ihrem eigenen Schlag.

Die Ergebnisse am Ende der Reisesaison sind einfache aber gnadenlose Tatsachen und Zahlen.

Trotz Geduld, Beobachtung und Gewissenhaftigkeit bleibt die Zahl der glanzvollen Momente oftmals hinter den Erwartungen zurück.

 

Die Zucht ist die Grundlage für neue Hoffnungen und Chancen in der folgenden Saison.

 

 

 

 

 De ‘Hemelvogel’ (1965) René Magritte

 

1. Denken wir kurz über die Zucht nach und überprüfen wir alles bevor der Winter beginnt.

Eine erste und grundlegende Vorauslese (siehe auch unter *) besteht neben der Auswertung der Leistungsübersicht einfach im Eliminieren von Tauben mit einem zu schwachen Immunsystem.

Der Rest läuft auf Anschauen und Fühlen hinaus.

Die Beurteilung des Auges, des körperlichen Zustandes und des Verhaltens oder Temperamentes ist eine erste wichtige Hilfe.

Das, was man beobachtet, ist oft mit Worten nicht zu beschreiben.

Bei der Beurteilung einer Taube in der Hand ist ein Minimum an Wissen über die Anatomie wichtig.

Manchmal handelt es sich um nicht zu beschreibende Dinge.

Die Schwingungen, die von der Taube ausgehen, führen zu einem intensiven Kontakt, der etwas über ihr sportliches Potenzial aussagt

 

Beim In-die-Hand-Nehmen der Taube fühlt man die Energie, den kurzen Widerstand in Form eines kleinen Ringens, danach die Ergebung, das Vertrauen zueinander und damit zur ganzen Mannschaft.

Die wechselseitige Beziehung zwischen dem Züchter und seinen Tauben ist faszinierend, muss aber auch nüchtern gesehen werden.

Eine Taubengemeinschaft kommuniziert intern, und sie geben einander – für uns nicht wahrnehmbar – Signale, die für ihre Beziehung und ihre Einschätzung ihres ‚Herrn‘ bestimmend sein können.

Sie entwickeln ein positives, neutrales oder negatives Bild des Züchters.

 

Eins ist sicher: Je mehr der Züchter seine Tauben im Herzen trägt, umso intensiver ist das Band zwischen ihm und seiner Mannschaft.

 

2.Das Füttern ist eine Sache für sich, die man nicht auf Basis von Routine und einer zuverlässigen Futtermarke an irgendwen delegieren kann.

Änderungen der Zusammensetzung des Futters, wie gering auch immer, gehören zu den wichtigsten Informationen.

Der Eiweißgehalt des Futters während der Zucht variiert bei den Eltern von 14% während des Brütens über bis zu 16% bei der Fütterung von Kropfmilch bis zu 18% bei den Jungtauben.

 

3. Die Hygiene und die Umgebung im Allgemeinen gegenüber den klimatologischen Bedingungen muss man ständig beobachten.

Gegenwärtig verfügen wir über Sporen bildende Keime, die auf unsichtbare Art und Weise die Umgebung mikroskopisch von Abfallstoffen (Kot, Futterreste, Algen), in denen sich                            Krankheitserreger entwickeln könnten, reinigen. (Clean-Gamma von Comed).

 

*) Die Auslese bleibt von großer Bedeutung und ist ein grundlegender Bestandteil unserer Vorgehensweise, bei der viel  schiefgehen kann.

Ich habe viele vielversprechende Züchter gekannt, die auf verwegene Art und Weise den Einsatz von vorbeugenden Antibiotika (blinde Kuren) als notwendig und ungefährlich bezeichneten.

Leider bekommen sie dadurch alle früher oder später Probleme, weil sie damit die Resistenz gegen Infektionen als unbedingt erforderliche Eigenschaft aus den Auslesekriterien streichen.

Die Antibiotika-Ära ist allerdings vorbei, und wir müssen intelligente Alternativen einsetzen.

 

Wir haben übrigens keine Wahl, denn die pharmazeutische Industrie will und wird keine neuen Antibiotika mehr entwickeln.

– Da heutzutage die Regenwälder zur Schaffung von Palmölkulturen immer schneller abgeholzt werden, werden die Beispiele aus der Pflanzenwelt endgültig und unumkehrbar aufgebraucht.

– Wer will darüber hinaus noch in neue Produkte investieren, wie z.B. aus Schimmelpilzen aus verlassenen unterirdischen Grotten?

Sollte man dennoch daraus Antibiotika entwickeln, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Regierung diese logischerweise für die schlimmen Fälle bei hospitalisierten Patienten reserviert.

So gibt es auch nur wenig Chancen, die astronomischen Entwicklungskosten wieder hereinzubekommen.

– Es sei denn, dass die Regierung keine Einschränkungen für den Gebrauch verfügt, sodass so ein neues Mittel massenhaft eingesetzt wird und demzufolge innerhalb kürzester Zeit auch dagegen Resistenzen auftreten.

 

Darum kann man am Ende des Tages die Resistentie Selectie Methode, die Comed inzwischen nach mehr als 40 Jahren

 

Forschung entwickelt hat, nicht mehr außen Acht lassen.

 

Keine komplizierten Versorgungspläne

Jeden Tag werden die gleichen Futterergänzungen gegeben:

Curol, Winmix, Roni, Stopmite

Während der Zucht zusätzlich Fertibol

 

Tauben, die trotz dieser Versorgung kränkeln, bekommen den Abschied.

Einfacher geht es nicht.

 

Man kann die Comed-Produkte auch im Voraus mischen und eine Woche lang in einem geschlossenen (Plastik-)Behälter aufbewahren.

 

Das MAGISCHE WUNDER des neuen Lebens verdient ein

MAGISCHES PRODUKT!

 

Im Eierstock werden rund um eine befruchtete Eizelle durch Drüsensekrete Wasser und Eiweiß abgesetzt. Danach wandert das Ei durch eine muskulöse Röhre, den Eileiter, vom Eierstock zum Uterus. Dabei wird durch eine Drüse, die Salze, eiweißartige Fasern und 97% Kalzium ausscheidet, die Eierschale aufgebaut und so das endgültige Ei gebildet.

 

Manche nennen das unter Berufung auf den Schöpfer ein Wunder, andere eine logische Folge der Evolutionstheorie von Darwin.

Wir Belgier wollen es mit dem magischen Realismus halten, mit dem unser Land dank des weltberühmten Malers aus Schaarbeek René Magritte assoziiert wird.

 

zielsverwantschappen (1933) René Magritte

 

 

Glücklicherweise verfügen wir über eine optimale Kalzium-Quelle wie Fertibol, um diesen wunderbaren, komplexen und hormonal gesteuerten Prozess perfekt zu begleiten.

 

Es ist noch niemals gelungen, etwas herzustellen, das der Qualität von Fertibol gleichkommt.

Die magische Formel erfüllt alle Voraussetzungen, um dieses Wunder erfolgreich geschehen zu lassen.

 

Fertibol sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kalzium und Phosphor, wie es sowohl für die Bildung der Eierschale als auch später für den Aufbau der Knochen bei den Jungtauben erforderlich ist.

 

Fertibol ist das einzige Präparat mit einem sauren pH-Wert, wodurch der Darm seinen natürlichen Schutz gegen Infektionen im Gleichgewicht halten kann.

 

Mit Curol, Winmix, Roni und Stopmite über dem Futter und Clean Oral im Trinkwasser hat man die Rundumversicherung für eine erfolgreiche Zucht.

 

 

 

 

 

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NACKENTROPFEN im Vergleich mit Stopmite

1993 stellte ich als Erster auf der Taubenmarkt-Messe in Kassel Ivermectin unter dem Namen ENDO ECTO vor. Damit sollten unsere Tauben
endgültig von den Qualen durch die gefürchtete Steißlaus erlöst werden. Die Wirkung des Produktes gegen innere und äußere Parasiten hatte
damals eine Dauer von ungefähr zwei Monaten, ohne dass es nennenswerte Nebenwirkungen gegeben hatte. Es folgten natürlich Kopien,
und inzwischen gebraucht die gesamte Taubenwelt „Avermectin“, und das häufig in Kombination mit Biociden (Permetrin) in Form der sehr
populären Nackentropfen (Tropfen für den Nacken). Im Laufe der Jahre entwickelten sich, wie zu erwarten war, Resistenzen, sodass die Dosis
um 50% oder mehr erhöht werden musste und wodurch auch weniger harmlose Nebenwirkungen auftraten.

 

Aktuelle Studien an Tauben in Bezug auf toxische (giftige) Wirkungen von Ivermectin ergaben besorgniserregende Feststellungen, darunter
eine ausgesprochen toxische Wirkung auf die Leber wie

  • Chromatin-Aggregation und Apoptose (Absterben der Leberzellen)
  • Schäden an Mitochondriën (Energiefabriken in der Zelle) mit gestörter Freisetzung von Energie
  • Oxidativer Stress und Entzündungen
  • DNA-Schäden, Gehirnschäden Schäden
  • Schäden an der Milz mit verminderter Immunität
  • Schäden an der Fruchtbarkeit des Vogels
  • Verminderte Nierentätigkeit
  • usw.

Dies sind ganz aktuelle Studien (*), die man nicht übersehen kann. So ist z.B. der Gehirnschaden (vor allem Sehnerv) an die Dosis gebunden.
Wenn es um Medikamente geht, die nicht für Tauben registriert sind, ist Wachsamkeit geboten.

Darum hat Comed intensiv daran gearbeitet, um ein vollwertiges und 100% sicheres Ersatzmittel zu entwickeln.

Es handelt sich um Stopmite, das über das Futter gegeben wird, wodurch das Nest, der Kot sowie der Atem und das Blut einen besonderen Geruch verbreiten, den die Parasiten meiden.

Um eine optimale Wirkung zu erreichen, sollte man auch ein bisschen Pulver unter die Nesteinlagenund Futterrinnen streuen.

Darüber hinaus hat Stopmite auch eine sehr positive Wirkung auf die Atmung und das ganz besonders bei Jungtauben.

 

(*) Die aktuellen Studien aus der Zeit zwischen 2013 und 2017

Effects of avermectin on immune function and oxidative stress in the pigeon spleen.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24412236

 

Avermectin induced liver injury in pigeon: mechanisms of apoptosis and oxidative stress.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24138898

 

Avermectin induced inflammation damage in king pigeon brain.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24134892

 

Autophagy response in the liver of pigeon exposed to avermectin.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26886445

 

Antioxidant response and histopathological changes in brain tissue of pigeon exposed to avermectin.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23943211

 

Clinical signs of ivermectin toxicity and the efficacy of antigabaergic convulsants as antidotes for ivermectin poisoning in epileptic chickens.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7631491

 

Avermectin induced global DNA hypomethylation and over-expression of heat shock proteins in cardiac tissues of pigeon.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28043331

 

Effects of avermectin on microsomal cytochrome P450 enzymes in the liver and kidneys of pigeons.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25194326

 

Autophagy is upregulated in brain tissues of pigeons exposed to avermectin.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25497772

 

Effects of avermectin on heat shock proteins expression and histopathology in spleen tissues of pigeon.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25446859

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Über die Zucht einer 4. und 5. Runde

Vor mehr als 60 Jahren traf man in den Grundschulen regelmäßig Kinder, die meistens aus großen Familien stammten und zu mager, zu blass, zu klein oder missgebildet waren, kurzum, die durch Mangelernährung körperlich schlecht entwickelt waren. Häufig litten sie auch verdeckt an Schwindsucht (Tuberkulose, eine schleichende Krankheit), denn die Ernährung war kümmerlich und außer Lebertran, der nach verdorbenem Fisch schmeckt, gab es kaum Vitamine. Wenn die Mutter nicht genügend stillen konnte und das Kind keine Kuhmilch vertrug, hatte man Pech, denn es gab keine spezielle eiweißreiche Kindernahrung.

 

Solche Kinder konnten sich später nur schwer zu Spitzensportlern entwickeln. Häufig trugen sie ihr Leben lang die Spuren von dem, was sie in ihrer Kindheit entbehrt hatten. Dabei wollen wir noch gar nicht von denn früh verbrauchten Eltern reden, die sich selbst aufopferten und durch die große Familie sozusagen ausgesaugt wurden, denn sie trachteten danach, ihren Kindern, trotz allen Mangels, alles was sie hatten, mitzugeben.

 

Es gab damals keine wirksamen Verhütungsmittel, und viele Kinder waren die einzige Garantie, dass man im Alter gut versorgt wurde. Der Herr Pastor nannte das den „Kindersegen“…

 

Wir wollen das ein bisschen mit den übertriebenen Zuchtprogrammen in Taubensport vergleichen, allerdings mit dem Unterschied, dass wir nun über Mittel für ein spezielles Vorgehen verfügen.

 

Ich berate viele bekannte Züchter, die große Nachfrage nach Jungen aus Eltern haben, die gute Leistungen bringen, wie sie damit klug umgehen können.Diese Elterntiere sind erschöpft durch die Preisflüge und sehen manchmal nicht mehr gut aus. Die Jungen leiden ebenfalls unter diesen heiklen Umständen und sind häufig in einem dementsprechenden Zustand. Eine angepasste Unterstützung ist absolut notwendig.

In der Tat dürfte eine 4. und 5. Runde in der Theorie kein Problem sein.

Spezielle Zuchttauben können sogar ohne nennenswerte Probleme 7 bis 8 Gelege bringen. Die Eier umzulegen, ist auch ein Ausweg, wobei wir allerdings die Weibchen schwer belasten, wenn nicht sogar überlasten.

Psychisch können diese Tauben solche Herausforderungen sicherlich bewältigen. Wir setzen den Urinstinkt der Fortpflanzung in Gang, wobei die Elterntiere ihre Pflicht perfekt erfüllen werden, indem sie sich selbst hintanstellen. Die Weibchen übernehmen den Löwenanteil der Arbeit und verfallen mehr und mehr.

Und genau da steckt unser Problem.

Die Jungen der 4. und 5. Runde tragen zwar die gewünschten Gene, deretwegen sie gekauft wurden, in sich, aber körperlich sind sie nur ein Schatten von dem, was sie sein könnten.

Wenn die bestellten Jungtauben abgeholt werden, bekommen wir oft ein trauriges Bild. Ihnen fehlt die Vitalität von frühen Jungen, weil sie in einem intensiven Zuchtprogramm gezüchtet wurden. Oft fühlt man nur noch Haut, Federn und Knochen.

Achtung, sie sind (noch) nicht krank, aber sie sind alles andere als in perfekter Verfassung.

Wir müssen mindestens dafür sorgen, dass sie Unterstützung bekommen, worauf sie ein Recht haben. Der weise Jan Grondelaars sagte einmal, dass man die Paare vor der Zucht in dieselbe Kondition bringen muss wie vor der Reisesaison. Und die Jungen, die heranwachsen, dürfen keinen Augenblick Mangel leiden, denn sonst nehmen wir ihnen die Chance, als ausgewachsene Taube erfolgreich zu werden.

Sind denn die heutigen Futtermischungen und Zuchtprogramme ungenügend?

 Selbstverständlich berücksichtigen die Futterfabrikanten so viel wie möglich den besonderen Bedarf während der Zucht. Diese Mischungen haben hauptsächlich einen höheren Gehalt an Eiweiß.

Außer den bekannten Ergänzungen mit Vitaminen, Mineralien usw. haben die Tauben für die 4. und 5. Runde zusätzlichen Bedarf an FETTEN und EIWEIß .

Dazu müssen wir sagen, dass es in Bezug auf Kohlenhydrate (Zucker) kein Problem gibt, weil diese Elemente meistens mehr als genug in der Stärke aus dem Getreide enthalten sind.

Das Comed Zuchtprogramm beinhaltet Öle (Curol, Fertol), wodurch der zusätzliche Bedarf an Fett größtenteils gedeckt ist.

Bezüglich der Eiweiße ist die natürlich Quelle Levicom sehr zu empfehlen. Diese angereicherte Bierhefe enthält 40% Eiweiß, und es ist angebracht, diese bereits während der Zucht zuzusetzen.

Nicht vergessen: Wenn wir zusätzlich Eiweiß geben, wird der Säuregrad im Darm gesenkt, und so wird RONI nötig. Dieses Produkt hält die Säure auf dem erforderlichen Niveau, sodass die Abwehrkräfte des Darmes im Gleichgewicht bleiben.

Alle diese Aktionen sorgen dafür, dass die Kropfmilch der Eltern, die die Jungen während der ersten 4 Tage bekommen, reich an Fett und Eiweiß ist. So bekommen sie einen reibungslosen Start und können das Futter theoretisch bis zum Absetzen optimal aufnehmen und an nichts Mangel leiden.

Die allgemeinen Ergänzungsmittel Winmix, Tempo 60 und Fertibol (Kalzium und Phosphor) sind im Zuchtschema reichlich vorgesehen. Dieses System wirkt bis einschließlich zur 3. Runde hervorragend.

Für eine 4. und 5. Runde muss man die Zuchtprodukte wie im Schema beschrieben auf jeden Fall bis zu einige Wochen nach dem Absetzen weiterhin geben und das sowohl den Eltern als auch den Jungen.

Kann man zusätzlich noch etwas tun?

EIWEIß und FETT haben die Eltern ihren Jungen reichlich über die Kropfmilch gefüttert und müssen bei ihnen schnell wieder ergänzt werden.

Darüber hinaus müssen wir von diesen wichtigen Nährstoffen jetzt mehr geben, weil sie ab der 4. Runde schlechter aufgenommen werden, weil die Wirkung der Hormone dann nachlässt.

Zur Eiweißergänzung empfehlen wir Enercom, das mehr als 90% gut aufnehmbares Eiweiß enthält.

Für die Fettergänzung bieten wir bevorzugt Loadpul (80% Fett und 15% Kalzium) an.

Man darf bei dieser schweren Belastung durch die 4. und 5. Runde den Elterntieren sicherlich täglich 1 Esslöffel pro Kilo Futter geben und den Jungen genauso.

Diese Ergänzungen muss man bis einige Wochen nach dem Absetzen weitergeben.

Paul Huls gab mir den Tipp, um es den Züchtern einfacher zu machen, ein „All-in“-Produkt zu entwickeln. Die Forschungsabteilung von Comed hat sich an die Arbeit gemacht und hofft, schnellstens ein Universal-Präparat mit einem hohen Gehalt an gutem Eiweiß und Fett, das Procalip heißen wird, vorstellen zu können. Dieses Präparat wird speziell dafür entwickelt, um diese schweren Zuchtprogramme effektiv zu unterstützen.

Züchter, die daran interessiert sind, an den Tests teilzunehmen, möchten sich bitte melden.

Wir halten Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden.