Veröffentlicht am

Corona Quo vadis

 

 

 

Willem und Jean-Louis konnten bei der sehr gut besuchten Taubenmesse in Houten noch keinen Coronavirus-Effekt feststellen.

 

 Während meiner Studienzeit vor 50 Jahren betrieb ich die Gaststätte „De Pille“ am Ottegemse Steenweg in Gent. Jedes Mal, wenn ein neuer Kellner seinen Dienst antrat, bat ich ihn, ein Glas Wasser aus dem Spülbecken zu holen. Wenn er es mir brachte, bat ich ihn, es auszutrinken. Natürlich hat kein Einziger das jemals gemacht.

Es ging um den Begriff Hygiene. Wir können uns nicht vorstellen, wie groß das Risiko ist, uns über Gläser und Tassen während dieser Corona-Zeiten in einem gut besuchten gastronomischen Betrieb zu infizieren. Das oftmals stillstehende kalte Wasser im Spülbecken ist überladen mit biologischen Resten von vorhergehenden Benutzern.In einem Muschelrestaurant achte ich immer darauf, ob Schaum auf dem Bier ist. Wenn nicht, kommt das von dem Fett am Mund oder an den Händen der Benutzer, das nach kaltem Spülen für den nächsten Benutzer kleben geblieben ist. Der Beweis dafür ist, dass das Bier keine schöne Schaumkrone hat. Veranstaltungen wie Karneval, große Zusammenkünfte in Skigebieten oder Feste nach großen Fußballspielen, bei denen die Gläser schnell wieder gebraucht werden, waren gut nachvollziehbare Corona-Herde. Ein Tipp für die Wiedereröffnung der Gaststätten: Gläser und Tassen müssen immer in der Spülmaschine heiß gewaschen werden. Es sei denn, man bedient sich der Starbucks-Formel mit Pappbechern zum Wegwerfen, man trinkt aus der Flasche oder bringt sein eigenes   Glas mit. Das große Problem ist der Biofilm, durch den Mikroorganismen hartnäckig an wasserresistenten Oberflächen festkleben und dadurch eine 100-fache Konzentration von Desinfektionsmitteln erfordern. So ein Biofilm kann auch innerhalb von 10 Minuten durch Comed Clean Foam aufgelöst werden: eine Tasse (+/- 200 cc) auf ein Spülbecken. Corona beherrscht unser Leben quasi jede Minute, und jeder hofft, im Mai etwas mehr Bewegungsfreiheit zu bekommen. Wir werden unseren Rhythmus wahrscheinlich schnell wiederfinden, allerdings um viel Lebenserfahrung reicher.

 

Es gibt nun auch Beweise, dass es Tierarten gibt, die, wenn sie durch menschliche Übervölkerung in Bedrängnis geraten, versuchen, diese Verdrängung durch übertragbare Krankheiten zunichte zu machen.

Die folgende Studie behandelt das Verdrängen bestimmter Säugetierarten durch andere und das damit in Verbindung stehende Auftauchen von übertragbaren Krankheiten: https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rspb.2019.2736

 

 Als über Siebzigjähriger habe ich gemischte Gefühle. Einerseits wird empfohlen, Menschen in unserem Alter nicht mehr zu besuchen, um uns nicht in Gefahr zu bringen, weil wir anfälliger sind (geschwächte Immunität und Vorerkrankungen). Andererseits erzählte   ein rüstiger Senior im niederländischen Fernsehen einem Journalisten, dass ihm gerade ein Sozialarbeiter unverblümt gesagt hätte, dass er, sollte er krank werden, aufgrund der Überlastung des Pflegesystems nicht mehr an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden könnte, weil er über 80 Jahre wäre und ein schwaches Immunsystem hätte und also abgeschrieben wäre. Niedergeschlagen drehte er sich um und zog die Tür zu seinem Appartement zu.

Ich habe oft an diesen Mann denken müssen. Ob er noch lebt und wenn ja, wie er jeden Tag drauf vorbereitet sein muss, unter die Erde gebracht zu werden.

Was soll man dann zu jemand sagen, der Übergewicht hat oder jeden Tag ein Päckchen Zigaretten raucht, eine Kiste Bier trinkt, der den ganzen Tag streitet, denn Stress ist auch schlecht für das Immunsystem?

In den Pflegeheimen für Tausende von gesundheitlich schwachen oder anfälligen Mitmenschen gab es keinen angepassten Aktionsplan, weil sie nicht auf der Liste standen. Dennoch haben gerade sie ihr ganzes Leben lang dazu beigetragen, unser derzeitiges Versorgungssystem aufzubauen und zu finanzieren. Das geht mir über die Hutschnur.

Die Kriterien für das Recht auf Intensivpflege sollen inzwischen angepasst sein, aber das Unglück ist geschehen, und rund um unsere Heime wartet Tag und Nacht Freund Hein. Wir rechnen inzwischen damit, dass der Taubensport, der eine große Zahl von Senioren zu seinen Mitgliedern zählt, als eine der ersten Sportarten wieder aktiv werden darf. Für diese Altersgruppe kann es eine notwendige, die mentale Gesundheit fördernde Beschäftigung sein.

Unser Tauben brauchen sich – außer über etwas Übervölkerung – in diesen Tagen keine Sorgen zu machen. Im Gegenteil, sie begreifen wahrscheinlich nicht, warum ihnen plötzlich so viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das müssen wir berücksichtigen, wenn wieder alles normal läuft. Es gibt viele Analysen zu dem Thema, wie man am besten mit so einem Stillstand umgeht. Ich bin positiv und denke, dass es jedenfalls für unseren Sport noch günstig läuft: Die Corona-Kurven sind flacher und ausgedehnter als anfangs vermutet. Die überraschende Geschwindigkeit, mit der sich das Virus anfangs verbreitete, fällt auf, aber bleibt es auch weiterhin so aggressiv? Wir wissen noch immer nicht, wie viele Menschen mehr als erwartet bereits Träger von Antistoffen geworden sind. Das muss sich in Kürze herausstellen, wenn die Tests zur Verfügung stehen werden. Ein „ummanteltes“ RNA-Virus (wie Corona) hat oft auch ein sommerliches Tief, aber es gibt, wie ich in meinem vorigen Blog schrieb, noch sehr, sehr viel, was man nicht weiß. Das kann auch ein realistisches Szenarium für das Virus selbst sein, denn wenn es jeden ausschalten sollte, verschwindet es selbst auch zusammen mit seinem Wirt.

Jeder Monat, der vergeht, wird mehr Erkenntnisse bringen, besonders da China jetzt wieder geöffnet wird. Wir haben noch eine Option mit den Antikörpern aus dem Blut von infizierten und genesenen Menschen, was in mehreren Ländern (Niederlande, Italien, USA usw.) getestet wird. Wenn einmal Massentests gemacht werden können, vor allem auf das Vorhandensein von Antikörpern und nicht mehr blind eingegriffen werden muss, kann sich das Zusammenleben normalisieren, bis wir im Frühjahr 2021 einen Impfstoff haben werden. Übrigens ist man sich in Deutschland sicher, wo systematisch gescreened wird, was zu sehr guten Zahlen führt, dass ab 10. Mai wieder Fußball gespielt werden kann. Wir dürfen also den Kopf nicht hängen lassen.

 

Aus zuverlässiger Quelle hörte ich, dass der Taubensport in Belgien Mitte Juni als Saisonbeginn anvisieren darf. Würde Frankreich dann auch seine Grenzen öffnen?

Ich kann mir vorstellen, dass mit der Zeit und ganz bestimmt, wenn die Zahlen weiterhin sinken, der Druck, alles zu normalisieren – vor allem ökonomisch – der Gesellschaft sehr groß sein wird und dass die politische und administrative Führung ihre Lehren aus den Ländern, in denen die Regeln weniger streng waren und es bessere Ergebnisse gibt, ziehen kann. Seien wir ehrlich. Der Taubensport, der ohne Publikum und ohne körperlichen Kontakt mit den Gegnern mit einem kleinem bisschen Disziplin problemlos betrieben werden kann, kann nicht mit einem Radrennen oder einem Fußballspiel gleichgestellt werden. Unter Respektierung der 1,5-Meter-Regel kann problemlos eingesetzt werden (jeder setzt seine Tauben unter Kamerabeobachtung selbst in die Transportbox). Es wäre besonders schade, wenn alle Sportarten über denselben Kamm geschoren würden. Ich hoffe, dass unser Verband schon Kontakt mit den Behörden aufgenommen hat.

Noch kurz etwas zu dem neuen System von Comed. Es wird viel einfacher mit einer begrenzten Anzahl unbedingt erforderlicher Produkte. Die anderen Produkte kann man der eigenen Situation und Meinung hinzufügen. Dafür kann man die Informationsbroschüre zu Rate ziehen.

 

Wenn wir nach Anordnung des Ministers für Volksgesundheit zu Hause bleiben müssen, können Sie sich trotzdem noch immer sorglos mit Comed-Produkten versehen und zwar über unseren Webshop zu den bereits angekündigten günstigen Bedingungen.

 

 

 

Veröffentlicht am

Haben Ihre Hühner kalkartige Krusten auf den Beinen?

Diese werden von der Kalkbeinmilbe hervorgerufen, die unter den Beinschuppen von hauptsächlich älteren Hühnern leben und sich fortpflanzen.

Vor allem ältere Hühner haben damit Probleme.

Das Problem kann einfach gelöst werden, indem die Beine mit Padsect eingerieben werden.

Sie können diesem Parasiten vorbeugen, indem Sie Stopmite in Ihrem Stall ausstreuen.

Veröffentlicht am

18TH International pigeon exhibition Langfang China

Comed in China (Langfang)!

 

 

 

Father and daughter first and second generation of Comed

 

 

 

 

 

 

from left to right

Ruth Kempeneers (Sales Comed)

Daughter Marie Jorissen (PR Comed)

Mr. Hong Marcel

Kevin (PR manger Pinhwan company)

Son Philippe Jorissen (Administrator Comed)

 

 

Brother and sister

Philippe and Marie Jorissen

 

 

 

 

 

Comed stand

 

 

 

 

 

 

 

Meeting between Comed and the Pinhwan corporation

 

 

 

 

 

 

 

 

A gift from Comed for the family Hong.

Original hand painted Belgium certificate for 1924.

The very first years of racing pigeon competition.

 

 

 

 

 

 

 

Philip Jorissen and Mr. CC Hong

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht am

ERHOLUNG: wasser ist die wichtigste ergänzung!

Eine Taube verbraucht während eines Preisfluges, der oft bei Sommerhitze stattfindet, einen erheblichen Teil ihrer Wasserreserven. Sie kann ihren Wasserhaushalt und ihre Nierenfunktion während des Fluges auch unter extremen Bedingungen sehr effizient regeln. Maximal 8% ihres gereinigten Blutes wird zu Urin. Die Regenerierung sollte darum in erster Linie darauf gerichtet sein, diese Wasserreserven bei der Heimkehr so schnell wie möglich wieder aufzufüllen und den Verlust an Flüssigkeit so schnell und adäquat wie möglich auszugleichen.

Hydracom Iso enthält Elektrolyte, die durch Osmose für eine gleichmäßige Verteilung und Speicherung des Wassers im Körper sorgen (Isotonie). Während Anstrengungen sorgen Elektrolyte dafür, dass Wasser und die im Wasser gelösten Nährstoffe zu den aktiven Muskeln transportiert werden und dass die Muskeln die Abfallstoffe in Wasser gelöst abgeben. Diesen Prozess nennt man Osmose.

Ein Mangel an bestimmten Elektrolyten kann zu Muskelkrämpfen führen. Durch Osmose werden also im Wasser gelöste Nährstoffe und Abfallstoffe ausgetauscht. Werden während großer Anstrengungen Elektrolyte und Flüssigkeit nur ungenügend ergänzt, kann das zu Muskelkrämpfen und Erschöpfung führen. Auch das Leistungsvermögen wird selbst bei einem geringen Verlust an Flüssigkeit abnehmen. Wenn eine Jungtaube zum Beispiel durch dünnen Kot oder extreme Hitze innerhalb von 24 Stunden mehr als 10% ihres Körpergewichtes an Wasser verliert, ist sie in Lebensgefahr. Hydracom Iso kann auch bei Verdauungsproblemen, die Austrocknung verursachen können, gegeben werden.