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FUTTERERGÄNZUNGSMITTEL… Wer kann vor lauter Bäumen den Wald noch sehen?

 

 

 

 

Herman Dillen ist inzwischen 94 Jahre alt und kommt noch immer jeden Monat von Lanaken nach Hoeselt, um eine Tasse Kaffee zu trinken und über „früher“ zu plaudern.

 

Ich konnte noch unter dem Küchentisch durchlaufen, als Herman zusammen mit seinem Kollegen Thomas (Vater von Tierarzt Norbert) Peeters aus As, beide Vertreter von Versele, bei uns zu Hause zu Besuch kamen, denn mein Vater Dries Jorissen war einer der ersten  Verteiler in Limburg für diesen bekannten Tierfutterhersteller aus Deinze.

Nachdem ich Apotheker geworden war, nahm er mich manchmal mit zu seinen guten Freunden in Deutschland, wo er das Taubenfutter von Versele auf den Markt gebracht hatte.

Herman fühlte sich in Deutschland wie ein Fisch im Wasser und war dort sehr beliebt.

Er hatte (und heute noch immer) eine helle und kräftige Stimme und die geschäftlichen Gespräche endeten meist mit einem Glas Lagerbier, wobei die Freundschaft manches Mal mit lautstark gesungenen Heimatliedern bekräftigt wurde.

Nach der Wiedervereinigung von Deutschland wurde auch die erste Taubenmarkt-Messe in Kassel im Herzen des Landes veranstaltet und auch wir fuhren dorthin.

Ich war total überrascht, wie groß das Interesse war, das dem Taubensport international entgegen gebracht wurde. Es ging um das Futter, die Schläge, Transport, Konstatieruhren usw. und einige große belgische Marken für Beiprodukte (Fabry, Colombine, De Reiger Colman usw.). Daneben gab es auch eine anwachsende Gruppe von ziemlich zweifelhaften Kräuterquacksalbern, deren Geschichten, die sie gutgläubigen Züchtern erzählten, für mich vom Wahrheitsgehalt fast unerträglich wurden. Sie profitierten vor allem von dem Drang der Züchter, immer gewinnen zu wollen sowie auch von ihrem Mangel an Wissen.

In der Überzeugung, dass wir auf Grundlage von Wissenschaft etwas Besseres bringen konnten, kam COMED, das damals mit Edele Olie, Tempo 60 und Cometose nur auf dem belgischen Markt vertreten war, im Jahr darauf nach Deutschland und machte damit international auf sich aufmerksam. Und aus dem einen ergab sich schnell das andere.

 

Hermann war auch der Urheber der Idee, in Belgien ein Taubendorf zu gründen, wo Züchter aus der ganzen Welt ein Häuschen mit einem Schlag kaufen konnten, um an belgischen Preisflügen teilnehmen zu können. Zusammen mit dem verstorbenen Pros Roosen haben wir viele Areale besucht, um den ehrgeizigen Plan, 100 derartige Häuschen zu errichten, wahr machen konnten.

Schließlich wurde es kein Taubendorf sondern das World Pigeon Center (das 1999 zusammen mit Jos Thoné eröffnet wurde) mit einem Tribünenflug als Herausforderung und der Möglichkeit zur Teilnahme an allen belgischen Wettbewerben.

Leider konnte sich dieses Projekt nicht richtig entwickeln, weil damals (in unbekannten Wassern fahrend) einige Dinge von grundlegender Bedeutung übersehen wurden.

 

Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man…

 

Inzwischen hat Sohn Philippe dem WPC als Büro- und Kongresscenter und Festsaal erfolgreich eine neue Bestimmung gegeben. Darüber hinaus wird es innerhalb weniger Monate zusammen mit einem danebenliegenden Gebäude eine Einheit bilden. Dieses Gebäude errichtet Comed zur Zeit als neue Produktionshalle, da wir inzwischen in den ursprünglichen Gebäuden zu wenig Platz (vor allem in der Höhe) für unsere wachsenden Produktionskapazitäten haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Comed entwickelte während seiner 46 Jahre währenden Forschungsarbeit viele unterschiedliche Produkte, die aufgrund ständiger Verfeinerung und Anpassung alle ihre eigene Bedeutung und ihren eigenen Zweck haben. Wir denken, dass das die Stärke und stabile Basis für die Zukunft unserer Firma ist.

 

Der Vorteil ist, dass wir aufgrund der vielen Sorten von Produkten  über ein Arsenal von Möglichkeiten verfügen, um fast allen Gesundheitsprobleme, mit denen der Züchter konfrontiert werden kann, zielgerichtet, natürlich und sicher ohne den Gebrauch von Antibiotika begegnen zu können.

 

Darüber hinaus wollen wir unsere Kunden mit einem Helpdesk unterstützen, über den wir ihnen unser Wissen zur Verfügung stellen und alle Fragen mit dem richtigen Rat beantworten.

 

Die Regierungen wollen mit europäischen Regeln einen deutlichen Unterschied zwischen Futter (Ergänzungsmittel) und Medikamenten für Tauben machen.

Sie wollen nicht, dass Futterergänzungsmitteln medizinische Eigenschaften zugeschrieben werden.

 

Auch wenn bestimmte Futterergänzungsmittel zweifellos vorbeugend und heilend gegen die meisten der gefürchteten Krankheitserreger (Kokzidien, E.Coli, Salmonellen, Herpes usw.) wirken, darf das nicht auf dem Etikett oder in der Werbung angegeben werden.

 

Das FAVV (Gesundheitsbehörde in Belgien) hat darum eine „indizierende“ Liste von Wörtern herausgegeben, die nicht benutzt werden dürfen, um über die Wirkung von Futterergänzungsmitteln zu informieren.

Das ist keine bindende Richtlinie, an die man sich strikt halten muss, aber es ist doch ein Leitfaden.

Namen von Organen dürfen zum Beispiel nicht gebraucht werden, obwohl das Wort „Darmkonditionierer“ (womit Comed als Erster auf den Markt kam) kein Problem bildet.

 

Da es im Taubensport viel um Bakterien, Schimmelpilze und Viren geht, macht man sich oft auf die Suche nach Medikamenten, während Mutter Natur alternative Lösungen bietet.

Comed fühlt sich seit seiner Gründung berufen, diese Grauzone zu erhellen und hat sich auf positive und ernsthafte Art und Weise auf diese Art von komplexen natürlichen Methoden spezialisiert.

Darum nennt man diese Mittel auch „Nutriceutika“. Das sind Nahrungsmittel, die manchmal ein deutlich heilkräftiges Potenzial haben.

 

Das ist keine einfache Spezialisierung, aber andererseits doch eine Chance, um dem übermäßigen Gebrauch von Antibiotika entgegenzutreten.

Ein Team von vier Apothekern gibt gern sachkundigen Rat über diese Form der Behandlung, nämlich Gesundheit über die Fütterung.

 

Ein Versorgungssystem mit COMED-Produkten muss nicht kompliziert sein: Man kann mit 2 Produkten beginnen.

Dieses System kann folgendermaßen nach eigenen Erkenntnissen und finanziellen Möglichkeiten erweitert werden:

 

Zögern Sie nicht, nehmen Sie Kontakt mit uns auf oder kommen Sie vorbei: Der Kaffee steht bereit.